Tipp des Monats Juni:
Königin des Gartens: Die Rose
Rosen üben einen faszinierenden Zauber auf Gartenfreunde aus. Die Rose steht für Eleganz, Duft und natürlich für Romantik und Liebe. Nicht umsonst darf sich die Rose auch Königin der Gärten nennen. Sie überstrahlt alles und möchte im Mittelpunkt stehen. Gönnen Sie sich und Ihrem Garten diese Freude mit ausgesuchten Rosen.
Bei den Rosen ist für jeden Geschmack etwas zu haben. Klassisch wird in verschiedene Rosenarten unterschieden:
Kletterrrose, Strauchrose, Beetrose, Zwergrose, Bodendeckerrose und die Edelrose
Alle Rosen lieben die Sonne. Sonnige Standorte sorgen für das rasche Abtrocknen nasser Rosenblätter, wodurch die Anfälligkeit durch leidige Pilzkrankheiten spürbar gemindert wird.
Hinweis: Bevor Sie Rosen auf Standorte pflanzen, auf denen bereits mehrere Jahre Rosen gewachsen sind, sollten Sie sich über geeignete Maßnahmen informieren, wie Sie einen Kümmerwuchs der neugepflanzten Rosen vermeiden können. Wir beraten Sie gerne.
Wenn die Forsythien anfangen zu blühen, ist es Zeit für den Rosenschnitt. Richtig angewendet, erhalten Sie damit die Rosen vital, unterstützen den Aufbau der Pflanze und regen zu einer üppigen Blüte an.
Ende März wird es Zeit für den Frühjahrsschnitt der Rosen. Ein genaues Datum kann man allerdings nicht angeben, da der optimale Zeitpunkt sich regional sogar um 14 Tage unterscheiden kann. Am besten orientieren Sie sich am Kalender der Natur – die Forsythienblüte zeigt Ihnen, dass es Zeit ist, mit dem Rosenschnitt zu beginnen.
Verwenden Sie unbedingt eine scharfe Rosenschere, damit die Triebe glatt und sauber abgeschnitten werden. Der Schnitt verläuft etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe leicht schräg ansteigend, so kann das Regenwasser gut ablaufen. Die Wundfläche sollte so klein wie möglich sein. Schneiden Sie also lieber etwas zu gerade als zu schräg. Der Schnitt sollte außerdem so angesetzt werden, dass die oberste Knospe nach außen zeigt.
Bevor es losgehen kann, sollten Sie aber unbedingt einige Schnitt- und Wachstumsregeln kennen: Entfernen Sie zunächst immer alle abgestorbenen, erfrorenen und beschädigten Triebe bis ins gesunde Holz bevor Sie mit dem eigentlichen Schnitt beginnen. Grundsätzlich sollten starke Triebe nicht so stark geschnitten werden, denn so wird die Rose gezwungen, ihre Kraft auf viele Knospen zu verteilen. Die Rose bringt dann zahlreiche, aber deutlich kürzere und schwächere Neutriebe hervor. Schwache Triebe sollten Sie stark schneiden, die Rose kann ihre Kraft in wenigen Knospen sammeln. Zwar werden dann wenige aber dafür längere und stärkere Triebe hervorgebracht. Soll der Schnitt die Blütenbildung anregen, muss man wissen, dass die stärkste Blütenbildung abhängig von der Rosenklasse am ein- oder zweijährigen Holz stattfindet, also an Trieben, die während des letzten oder vorletzten Jahres gewachsen sind. Schneiden Sie Ihre Rose also so, dass sie möglichst viele starke Verzweigungen zweiter und dritter Ordnung hervorbringt.
Gerne zeigen wir Ihnen den Rückschnitt in unserem Gartencenter.
Denken Sie auch an unsere Rosenwoche ab dem 09. Juni: hier dreht sich alles um die Rose.
